Unternehmen
Als langjährige Ansprechpartner im Bereich Hardware- und Netzwerk-Betreuung in Arztpraxen, wurden wir 2002 von einer Arztpraxis zur Lösung eines Problems angesprochen. Um die Kosten eines neuen Videoprinters einzusparen, und zur Senkung der Betriebskosten die entstehen beim Einsatz eines Videoprinters, hatte man sich eine Videokarte besorgt inklusive beiliegender Software zum Speichern der Videobilder. Zum Auslösen der Aufnahme musste allerdings per Maus ein Button betätigt werden - ein etwas schwieriges Unterfangen für einen Arzt während der Untersuchung. Nun sollte diese Funktion durch Betätigen eines Fußschalters ausgelöst werden.
Als die Anfrage bei uns eintraf war sofort klar dass das zwar realisierbar ist, es das Problem jedoch nicht lösen wurde. Denn nach dem Auslösen der Aufnahme, musste noch ein Dateinamen für das zu speichernde Bild eingegeben werden. Mit einem Fußschalter also nicht machbar.
Des Weiteren hielten wir das manuelle Verwalten von Bildern in Ordnern auf der Festplatte nicht für sinnvoll, sondern eher für gefährlich, da so schnell mal ein Bild beim falschen Patienten landen könnte.
Es müsste also eine Software gefunden werden die Bilder passend zum Patienten speichert, ohne dass die Tastatur während der Untersuchung angefasst werden muss.
Auf der suche nach einer "fertigen" Software, mussten wir dann feststellen dass es durchaus Produkte gibt die diese Funktionalität bereitstellen, allerdings nur im Hochpreissegment.
Zwar hatten diese Softwarepakete viele Features, die sicherlich in Krankenhäuser auch benötigt und genutzt werden. Aber für einen niedergelassen Arzt der lediglich seine Aufnahmen elektronisch speichern möchte, zu überdimensioniert und zu teuer sind.
Die Aufgabenstellung lautete also eine Software zu finden die nicht viel teurer ist als ein ordentlicher Videoprinter, und die gesteuert werden kann ohne dass die Tastatur angefasst werden muss.
Zwar fanden wir Software die den Preisvorstellungen nahe kam aber keine war steuerbar ohne Tastatur. So entschieden wir uns eine eigene Software zu entwickeln. Dies war die Geburtsstunde von ENDOpic.
Das Ziel welches wir uns setzten war es eine Software zu entwickeln die den Videoprinter ersetzt durch Speicherung der Bilder auf elektronischem Wege. Die Bilder sollten gezielt nicht direkt einem Patienten, sondern einer Untersuchung des Patienten zugeordnet werden. Nur die Bilder, die tatsächlich benötigt werden, sollten gedruckt werden können. Der Ausdruck sollte auf einem handelsüblichen Farbdrucker, in ordentlicher Qualität, möglich sein. Die Auslösung der Aufnahme sollte nicht nur per Fußschalter, sondern auch, und wie bisher gewohnt, über die Steuerung des Endoskopiekopfes möglich sein. Der Preis für die Software incl. der Steuerung sollte max. 2000€ betragen, und somit auch erschwinglich sein für kleinere Praxen.
2003 hatten wir dieses Ziel realisiert, und die ersten Verkäufe begannen. Allerdings war klar dass wir uns hier in einer Grauzone befinden hinsichtlich des Medizinproduktegesetz. Niemand wollte Bestätigen dass es sich hier um ein Medizinprodukt handelt, es wollte aber auch niemand schriftlich bestätigen dass es sich nicht um ein Medizinprodukt handelt.
So entschlossen wir uns auf Nummer sicher zu gehen, und eine Prüfung, sowohl der Software, als auch dem Aufnahme-Steuerungsmodul EndoSwitch, einer Prüfung nach dem Medizinproduktegesetz zu unterziehen. 2005 hatten wir dann die CE-Zulassung nach dem Medizinproduktegesetz.
2006 wurde dann dass Projekt ENDOpic in unserer neu gegründeten ENDOware GmbH überführt.
Seitdem wurde die Software
ständig und Konsequent weiterentwickelt.
So kam im Laufe der Jahre
die Umstellung der Datenbank auf Microsoft-SQL-Server hinzu.Auch wurde eine BDT-Schnittstelle
integriert, sowie eine Wordanbindung,
die es erlaubt dass die Praxen selber entscheiden können wie die Formulare
aufgebaut sind, und ob die Bilder mehrspaltig oder ganzseitig gedruckt werden
sollen. Nachdem wir, aufgrund Leistungsstärkerer Hardware, die Auflösung der
Bilder noch mal vervierfachen konnten, kam ENDOpic dann auch bei
Ultraschallbilder zum Einsatz.
Viele weitere Features kamen im Laufe der Jahre hinzu. Aber eines der wichtigsten Features sollte hier doch noch erwähnt werden. Zur Bereitstellung der Bilder zur Prüfung, müssen diese nun gar nicht mehr gedruckt werden! Ein Knopfdruck reicht aus, und die benötigten Bilder werden, zusammen mir den Patientendaten und den Untersuchungsdaten, so aufbereitet dass daraus quasi Internetseiten generiert werden, die dann vollautomatisch auf einer CD gebrannt werden.
Beim Prüfer der diese CD einlegt, öffnet sich automatisch ein Internet Explorer und zeigt ihm alle Daten incl. der Möglichkeit sich die einzelnen Bilder in voller Auflösung anschauen zu können.
Für den Prüfer eine schnelle und unkomplizierte Art der Prüfung. Für die Arztpraxis eine feine Sache - zu 0€ Druckkosten. Die Kosten zur Bereitstellung der Prüfungsunterlagen, belaufen sich lediglich auf ein paar Cent für die CD.
Wenn auch im Laufe der Jahre die Software konsequent weiter entwickelt wurde, so haben wir, die Beteiligten am ENDOpic-Projekt, unser Ziel der ersten Stunde nie aus den Augen verloren. ENDOpic ersetzt den Videoprinter, beschleunigt die Untersuchungszeit, vereinfacht die Bereitstellung der Bilder die benötigt werden, senkt die Druckkosten auf ein Minimum, und kostet weiterhin unter 2000€ - also nur soviel dass auch eine kleine Praxis sich ENDOpic leisten kann und sich diese Investition, auch in großen Praxen, in kürzester Zeit amortisiert.
Inzwischen gehören zur ENDOware GmbH mehrere, Programmierer, Techniker und Ingenieure die auch weiterhin bestrebt sind dass unsere Produkte, ohne unnötigen Overhead, täglich, erfolgreich, die Arbeit in den Arztpraxen unterstütz.
De Einsatz von ENDOpic an hunderten von Arbeitsplätzen täglich, in kleinen sowie großen Praxen, in Krankenhäuser so der Forschung, beweist dass wir, die ENDOware GmbH, möglicherweise auch Ihnen
Ein idealer Partner sein könnten.
Darauf würden wir uns freuen.
das ENDOware-Team

